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Anlar - Das Webmagazin für Frankfurt & Rhein-Main

Montag, Dezember 21, 2009

Schneechaos & Schlagloch

"Das wenig Schnee wird mir schon nichts ausmachen", dachte ich mir und machte mich dann mit dem Rad Richtung Büro auf.


Stimmte auch soweit, bis auf ein paar Quersteher gab es kaum nennenswerte Probleme. Es war eine gute Idee im Oktober von Slicks auf Profilreifen umzusteigen.

Doch nicht das Fahren auf Schnee sollte mir heute Probleme verursachen: ca. 200 Meter vor dem Büro machte es auf ein Mal ein Schlag - ein Schlagloch war vor lauter Schnee nicht mehr sichtbar.

Ein paar Meter weiter spürte ich ein anderes Fahrgefühl. Bremsen, stehen bleiben und Reifen checken: Vorderreifen OK, Hinterrad nicht OK - Platten.

So ein Müll! Wenigstens war das Büro nicht mehr so weit weg, aber den Heimweg musste ich dann widerwillig in den Öffentlichen antreten. Obwohl ich Radfahrer, mit Rad, in den Öffentlichen hasse.

Heute bin ich selber mein Opfer geworden...

Sonntag, Dezember 20, 2009

Das kommende Jahr ist die Luminale in Frankfurt wieder zu Besuch.

Eine tolle und schöne Gelegenheit Frankfurt in ein anderes "Licht" zu sehen - und zu erleben.

Die Lichtkünstler sind international und kommen aus Italien, den Niederlanden, Hong-Kong und Singapur. Auch aus Australien haben Lichtkünstler den Weg nach Frankfurt gefunden.

Die Lichtershow geht am 11. April los und hört am 16. April 2010 wieder auf - genug Zeit um die Akkus der Kameras zu laden, die Speicherkarten zu formatieren und die Stative zu ölen. Weitere Informationen sind auf der Luminale-Seite zu finden - das Programm steht zur Zeit noch nicht zur Verfügung.

Samstag, Dezember 19, 2009

Kopenhagen = Versagen

Kopenhagen reimt sich auch noch mit Versagen - vielleicht war das schon das erste Anzeichen.

Ich war mir schon vor dem Klimagipfel sicher, dass "unsere" politische Führer kläglich versagen würde und außer zusätzlich Umweltbelastungen mit ihren dicken, schweren und gepanzerten Limos vom Hotel Richtung Konferenzräumen haben sie nicht geschafft.

Doch, die haben was geschafft: Sie haben uns noch Steuergeldern aus unseren Taschen "geklaut", ein paar schöne Tage verbracht und die Erde nicht gerettet.

Obwohl ich mir die Frage stelle, ob die Erde überhaupt gerettet werden muss. Die Erde hat in den letzten paar Millionen Jahren schon genug Katastrophen überlebt. Egal ob Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschläge, bis auf ein paar Kratzer hat die Erde nichts davon getragen - die Leittragenden waren immer die Lebewesen, die direkt oder ein wenig später an den Katastrophen eingegangen sind.

Doch dieses Mal wird es keine natürliche Katastrophe sein, nein, es ist eine hausgemachte Geschichte die uns in die ewigen Jagdgründen jagen wird.

Doch anstatt den Politikern zu vertrauen, sollte jeder sich an die eigene Nase packen:
=> Man braucht nicht mit den Auto zur Arbeit fahren (gerade wenn man in einer Großstadt wohnt)
=> Abends muss die Heizung nicht auf Stufe vier stehen
=> Wasser sorgsam nutzen und die Stop-Funktion an der Spülung nutzen
=> Müll trennen
=> Strom sparen und Nachts bei Standby-Geräten den Stecker ziehen
=> Rad fahren

Das sind nur ein paar kleine Tipps...

Sonntag, Dezember 06, 2009

Die Eintracht hat das Siegen nicht verlernt...

So macht es Spaß: Die Eintracht schießt die Tore und jedes Tor wurde bei uns mit einen Schnaps gewürdigt.

Nach dem Schlusspfiff gab es dann auch noch ein weiteren Schnaps, gefolgt vom nächsten Schnaps - als Zugabe von unseren Thekennachbarn.

Doch zur Gewohnheit sollte das nicht werden! Nein, ich meine nicht das Siegen, das Schnaps trinken - denn sonst macht mich die Eintracht noch zum Alkoholiker. Siegen darf, nein, sollte die Eintracht die nächsten Wochen noch ein paar Mal.

Es wäre doch ein tolles Weihnachtsgeschenk die Eintracht auf einen einstelligen Tabellenplatz zu sehen.

Nächste Woche geht es nach Mannheim, zu den Computer-Jungs - ein Unentschieden ist auf alle Fälle möglich.

Weiter so Eintracht, es macht Spaß euch zuzuschauen - auch ohne Schnaps...

Mittwoch, Dezember 02, 2009

Radfahren verpestet die Luft?

Wie ich schon vor einigen Tagen geschrieben hatte, findet man zur Zeit überall in der Stadt bzw. auf den Radwegen in Frankfurt Werbung für das Rad fahren.

Die letzten Wochen bin ich einige Male am Spruch "Radfahren verpestet die Luft?" und bin zur Meinung gekommen, dass es stimmt!

Nicht nur bei der Produktion des Rades kommt es zur Verpestung der Luft - noch schlimmer als die Geruchsbelästigung bei der Produktion, ist die Geruchsbelästigung von einigen RadfahrerInnen im Sommer: der feine und ekelhafte Geruch nach Schweiß!

Da lobe ich mir doch den Winter: kaum Radfahrer und keine komischen Gerüche...

Dienstag, November 24, 2009

Auf dem Rad zur Tat?

Die letzten zwei Tage hatten es in sich: "Auf dem Rad zur Tat" bzw. in meinem Fall "Auf dem Rad zur Arbeit".

Und der gestrige Sturm über Frankfurt hat mich doch einige Male aus der Bahn gebracht - was auch nicht so schwierig war, denn, wie die örtlichen Nachrichten meldeten, erreichten die Böen eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 70 km/h.

Doch wer was von sich hält, nimmt den Spruch, der zig-fach in Frankfurt auf Fahrradwegen gesprayed ist, für wahr Münze und geht "Mit dem Rad zur Tat", ich meine, "zur Arbeit".

Schon allein der ungläubige Blick der Kollegen, ist Gold wert: "Bei diesem Wetter mit dem Rad? Respekt" oder "Bei diesem Wetter mit dem Rad? Bist du krank?". Und der Effekt für den Körper sollte man auch nicht unter den Tisch kehren: Die Ausdauer und das Immunsystem wird gestärkt, die Muskulatur wird geschmeidiger und das Gewicht kann man auch noch ein wenig reduzieren (in meinem Fall, mit Jogging und gesunder Ernährung immerhin zweistellig).

In diesem Fall geht es morgen wieder mit dem Rad zu Tat...

Sonntag, November 22, 2009

Die Eintracht? Eher Zweitracht

In den letzten Tagen war oft in der Presse zu lesen, dass die Mönchengladbacher Gegner auf Augenhöhe seien.

Nach den gestrigen Spiel frage ich mich, ob die Eintracht nicht lieber in der zweiten Liga nach Gegner auf Augenhöhe suchen sollte - mit der gestrigen Mannschaft wird man in der ersten Liga kein vergleichbaren Gegner finden.

Und nächste Woche wird gegen Herta wohl die nächste Niederlage folgen: "Im Spiel gegen unseren langjährigen Trainer waren wir zu nervös" oder "Der Funkel, als langjähriger Trainer der Eintracht, kannte unsere Schwächen" werden wohl die Schlagzeilen lauten.

Möge ich mich täuschen...

Donnerstag, November 19, 2009

Die Franzosen können es nicht bleiben lassen

Vor drei Jahren blamierte sich Zizu mit den Kopfstoß gegen meinen Landsmann und gestern war es Henry mit der (zweiten) Hand Gottes.

Ich hatte es mir so gewünscht, dass die Franzosen es nicht nach Südafrika schaffen. Doch mal wieder haben Schiedsrichter über Freude und Tränen entschieden.

Egal, hauptsache Italien wird 2010 wieder Weltmeister...

Donnerstag, November 12, 2009

Der Kurze...

Da sitzen wir beim Spanier im neuen großen Einkaufszentrum auf der Zeil und ich hätte mich fast verschluckt. Nein, am Essen lag es nicht - obwohl ich schon bessere Tapas hatte - es lag eher an einen bestimmten Kaffeeangebot:


Es heißt doch immer, dass dieses Volk/Rasse eher einen "langen" haben und keinen "kurzen". Vielleicht liegt es aber auch nur an der Körpergröße oder am Neid des Wirtes...

Montag, Oktober 19, 2009

Frankfurter Buchmesse 2009

Auch das Heilfasten konnte mich nicht davon abhalten die diesjährige Buchmesse zu besuchen.

Im Gegensatz zu den Jahren davor, musste ich feststellen, dass die Krise auch die Buchhändler erwischt hat - vor allem die italienischen. 50% Rabatt auf die Austellungsstücke gab es dieses Jahr nicht. Doch auch dieses Jahr bin ich mit Büchern nach Hause gekommen: Kochbücher als Weihnachtsgeschenke für meine Familie.

Anbei noch ein paar Eindrücke der Frankfurter Messe 2009:




Weitere Bilder sind in meinem Flickr-Account zu finden... viel Spaß!

Samstag, Oktober 17, 2009

Heilfasten

Die Versuchung lauert um jede Ecke, doch bis jetzt habe ich tapfer Stand gehalten.

Mittlerweile ist es der dritte Tag meiner Heilfastenkur und mir geht es sehr gut Der Hunger hält sich in Grenzen, und auch beim heutigen Eintracht-Spiel war die Versuchung nach Apfelwein oder einen Burger zu greifen fast Null - dafür freue ich mich um so mehr auf mein Löffel Honig, 250 ml Saft und meine Suppe.

Doch morgen kommt die erste richtige Bewährungsprobe: die Buchmesse!

Ein paar Bücher werden mich bestimmt nicht in die Knie zwingen...

Montag, Oktober 12, 2009

Die verdammten Öffentlichen!

Volle Punktlandung hatte ich am Freitag:

Es fing schon alles am Südbahnhof an. Die U-Bahn Richtung Willy-Brandt-Platz hatte schon fünf Minuten Verspätung - OK, damit konnte ich ja noch leben.

Am Willy-Brandt-Platz angekommen ging es zur U4 Richtung Messe. "Glück gehabt", dachte ich mir, denn die U-Bahn stand schon da. Fünf Minuten vergingen, die U-Bahn stand, zehn Minuten später, die U-Bahn bewegte sich, 15 Minuten später kam dann die Durchsage, dass wir die U-Bahn verlassen sollten, da ein Defekt vorlag.

Die nächste U-Bahn zur Messe ließ weitere fünf Minuten auf sich warten.

Das nächste Transportmittel war die Straßenbahn 17 Richtung Rebstockbad. Auf der Anzeigetafel stand fünf Minuten. Doch aus fünf Minuten wurden zehn. Zwei Haltestellen später musste ich dann weitere 15 Minuten dazu addieren: wegen Signalausfall!

Zusammenfassung: 8:30 Uhr war ich am Südbahnhof. Eigentlich bin ich ca. 30 Minuten später im Büro. Am letzten Freitag brauchte ich für die gleiche Strecke zusätzliche 45 Minuten!

Freitag, Oktober 09, 2009

Zeugnis

Beim stôbern auf dem Speicher meiner Eltern habe ich meine alten Zeugnisse gefunden. Ganz interessant war die Entwicklung im Religionsfach:

"Venden zeigte Interesse für religiöse Fragen", 1. Klasse.

In der 2. Klasse: "Venden ist für religiöse Fragen aufgeschlossen"

Und ab der 3. Klasse stieg mein religiöses Interesse immer weiter an - nur in die andere Richtung.

Das schien meinen Religionslehrern nicht zu gefallen, wenn man die Noten in den folgenden Schuljahren verfolgt.

Nur gut, dass Religion nie ein Versetzungsfach war, sonst würde ich wohl immer noch in der Grundschule sitzen.

Nebenbei: ich finde die dunkle Seite der katholischen Religion immer noch faszinierend!


—-- Artikel wurde erstellt auf meinem iPhone